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Der elektronische Sucher

looking-653449_1280Üblicherweise schaut man bei kompakten Digitalkameras auf den auf der Rückseite angebrachten LCD, um das gewüschte Motiv anzuvisieren und ein Foto zu schießen.

Das funktioniert eigentlich ganz gut, wo doch durch die heute normal gewordene Klappfunktion die Kamera auch nicht mehr direkt vor das Gesicht gehalten werden muss.

Bei hellem Licht kann es trotzdem passieren, dass auf dem LCD so gut wie nichts mehr zu erkennen ist. Dafür bieten höherklassige Modelle oft zusätzlich einen elektronischen Sucher an.

Dieser klappt an der Oberseite aus oder ist in das Gehäuse integriert. Im Prinzip ist der elektronische Sucher eine Mischung aus einem Spiegelreflexsucher und dem LCD auf der Kamerarückseite.

Er zeigt über einen eigenen kleinen LC- oder OLED-Bildschirm das Bild an, was auf den Sensor fällt. Also nicht zu verwechseln mit den einfachen Suchern von älteren oder günstigen Kameras, die versetzt oberhalb der Kameraoptik angebracht sind.

 

Da man wie bei einem Spiegelreflexsucher die Kamera direkt vor das „suchende“ Auge halten muss, gibt es keine Störungen durch zu grelles Licht und man kann einwandfrei sein Motiv anpeilen. Da im Gegensatz zum Spiegelreflexsucher ein Bildschirm mit im Spiel ist, lassen sich, wie beim großen rückwärtigen LCD, zusätzliche Informationen wie Histogramm, Raster oder Blenden- und Belichtungseinstellungen einblenden.

Ins Hintertreffen kann der elektronische Sucher im Vergleich zum Spiegelreflexsucher dann geraten, wenn die Kamera geschwenkt oder schnell bewegt wird. Dabei kann das Bild im Sucher nachziehen oder verwischen. Bei manchen Modellen ist die Auflösung des Sucherbildschirms nicht groß genug, sodass nicht genügend Details erkannt werden können.

Vorteilhaft ist, dass die Helligkeit des Sucherbilds angehoben werden kann, sodass man auch in dunklen Szenen genug erkennt. Das kann bei Spiegelreflexkameras, die ja das Originallicht, das durch das Objektiv fällt über einen Spiegel umlenken, manchmal problematisch sein…auch für den Autofokus.

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